Tuesday, May 15, 2007
God save the Queen!
Es lebe die Bea!
Wie man sieht, wir hatten unseren Spass.
Aber was dieser Tag noch mit dem Ehren der Königin zu tun hat, bleibt fraglich.
Jedenfalls ist am 31. April ganz Holland ausser Rand und Band und vor allem in Orange getaucht. Es ist so ein bischen wie Loveparade ohne Bauernvolk, oder vielleicht auch nicht. Die ganze Stadt is voll mit Leuten, die ihren Kram verkaufen, die irgendwelche Sachen aufführen, 1000 verschiedene Sachen zu essen und vor allem zu trinken. Überall ist Musik von meinem heißgeliebten "Dutch" Techno bis zu meinen noch mehr geliebten Schlagern ist alles dabei, und dann kann es schon mal passieren, dass man für einen 60 Minuten Weg 9 Stunden braucht, vorausgesetzt man kann dann noch gehen.
Was vom Tage übrigblieb: wir (Pät und ich) hatten die besten T-Shirts-natürlich mit der Bea drauf (übrigens Pät - ich bin immer noch auf der Suche nach dem Orange Bitter ;-)
Und um allem vorzubeugen: Ja, ich studiere hier. Und nach dem ich einen Tag auskuriert habe auch wieder ganz ernsthaft
Ahhhhhhhh, natürlich wars der 30. April....
über manche Sachen, können sich auch nur manche freuen
und so war DER Pät zu Besuch...
Man sollte sowieso viel öfter:
- auf 90er Jahrepartys gehen, denn dann kann man sich den Pony auftupieren udn mit ganz viel Haarspray "festkleben"- das sieht so super aus (ich finde das sollte ich öfter tragen- obwohl die paryt ziemlich lau war)
- in Eckkneipen gehen, mit der Bedienung hinter der Theke Fotos machen, zu Schlagermusik aller Art tanzen und vor allem so wild, dass es jmd mit dem Kamerahandy filmt und nächsten Tag bei Youtube reinstellt
-Bootstouren auf Amsterdams Grachten machen, aber ohne Muffins für 6 Euro im Gepäck
-Riesenrad fahren
-Zuckerwatte essen
und vor allem sollte viel öfter die Königin Beatrix zu sehen sein
Saturday, March 31, 2007
Sushi with Cross-Dressing
Man lernt nicht aus...
Im Zuge der Queer Studies habe ich gelernt, dass man sich indentifiziert als und nicht ist, dass Geschlecht ein kulturelles Produkt ist, das von uns unsichtbaren "Powerrelations" erschaffen und erhalten wird. Mir war auch klar, dass man nicht Transen oder ähnliches sagt, wenn man einen Mann in vermeintlichen Frauenkleidern sieht, vor allem nicht, wenn man pc sein will (und dass will Frau und Mann ja meistens). Auf der sicheren Seite ist Mann und Frau mit Cross-dressing/er, denn so schreibt wiki
"The term cross-dressing denotes an action or a behavior without attributing or proposing causes for that behavior. Some people automatically connect cross-dressing behavior to transgender identity or sexual, fetishist, and homosexual behavior, but the term cross-dressing itself does not imply any motives" (http://en.wikipedia.org/wiki/Cross-dressing).
Vereinfacht dargestellt, verhält sich der cross-dresser also nur konträr zu gewissen Vorstellungen, die annehmen, dass Highheels eher zu Frauen gehören. Nun gut, ich wurde ja nicht umsonst in meinem Abijahrgang zur Tolerantesten gewählt, aber ich finde nicht, dass all diese Erkenntnisse und Unterschiede einen vor schlechtem Geschmack schützen. Es macht keinen Unterschied, ob SIE oder ER eine haut- oder eher lachsfarbene Leggings, mit weitausgeschnittenem Pullover (Brust raus!) ebenfalls in Lachston und schwarzen Highheels kombiniert. Ok, wenn man sich dies an einem super, super dünnen Typen vorstellt, mag das so manchen verstören (und auch ich musste die ganze Zeit hinstarren), aber es sieht in jeden Fall nur scheisse aus....egal wer es trägt. Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, aber man muss vielleicht auch nicht immer pc sein...
In diesem Sinne...auf ins Nachtleben
Ach von wegen Sushi, ich habe doch nicht schlecht gestaunt, dass sie in der Mensa der Jura-Fakultät der UvA zur Mittagszeit Sushi neben solchen Chemo-Sandwichs servieren...Ich denke der Kapitalismus/die Globalisierung hat uns nun erreicht
Im Zuge der Queer Studies habe ich gelernt, dass man sich indentifiziert als und nicht ist, dass Geschlecht ein kulturelles Produkt ist, das von uns unsichtbaren "Powerrelations" erschaffen und erhalten wird. Mir war auch klar, dass man nicht Transen oder ähnliches sagt, wenn man einen Mann in vermeintlichen Frauenkleidern sieht, vor allem nicht, wenn man pc sein will (und dass will Frau und Mann ja meistens). Auf der sicheren Seite ist Mann und Frau mit Cross-dressing/er, denn so schreibt wiki
"The term cross-dressing denotes an action or a behavior without attributing or proposing causes for that behavior. Some people automatically connect cross-dressing behavior to transgender identity or sexual, fetishist, and homosexual behavior, but the term cross-dressing itself does not imply any motives" (http://en.wikipedia.org/wiki/Cross-dressing).
Vereinfacht dargestellt, verhält sich der cross-dresser also nur konträr zu gewissen Vorstellungen, die annehmen, dass Highheels eher zu Frauen gehören. Nun gut, ich wurde ja nicht umsonst in meinem Abijahrgang zur Tolerantesten gewählt, aber ich finde nicht, dass all diese Erkenntnisse und Unterschiede einen vor schlechtem Geschmack schützen. Es macht keinen Unterschied, ob SIE oder ER eine haut- oder eher lachsfarbene Leggings, mit weitausgeschnittenem Pullover (Brust raus!) ebenfalls in Lachston und schwarzen Highheels kombiniert. Ok, wenn man sich dies an einem super, super dünnen Typen vorstellt, mag das so manchen verstören (und auch ich musste die ganze Zeit hinstarren), aber es sieht in jeden Fall nur scheisse aus....egal wer es trägt. Natürlich lässt sich über Geschmack streiten, aber man muss vielleicht auch nicht immer pc sein...
In diesem Sinne...auf ins Nachtleben
Ach von wegen Sushi, ich habe doch nicht schlecht gestaunt, dass sie in der Mensa der Jura-Fakultät der UvA zur Mittagszeit Sushi neben solchen Chemo-Sandwichs servieren...Ich denke der Kapitalismus/die Globalisierung hat uns nun erreicht
Monday, March 12, 2007
24h -2. Teil /oh ich war mir sicher ich hatte das schon lange gepostet...
Ich bin also wieder zurück von meiner großen und weiten Reise- und das kommt ja nich so oft vor. Das gelobte Land- es war einfach großartig. Nun will ich das Erlebte auch in Wort und Bild mit euch Lesenden teilen. Allerdings kann man ja nicht alles schreiben, deshalb nur ein kleiner (naja), aber doch repräsentativer Auschnitt: eben ca. 24 h...
An einem Donnerstag morgen gegen 9 Uhr haben wir, eine ach so internationale Gruppe (meine israelische Freundin Dafna, ihr Freund Jonathan geboren in Honkong, dessen Kommilitone H(i)ero aus Japan, mein Nachbar, Kommilitone und wohl auch ganz guter Freund Patrick bekanntlich aus den USA + meine Wenigkeit) uns von Tel aviv auf den Weg gen Süden des Landes gemacht. Kurzer Überblick: http://www.weltkarte.com/mosten/landkarte_israel.htm
Nach ca zwei Stunden Autofahrt, vorbei an Beduinen-shanties, hatten wir den äußersten Rand der Wüste Negev (ich glaub jeden Fall, dass die so heisst, hab bei Jonathans Ausführungen nich immer so ganz aufgepasst- ich war so aufgeregt) erreicht. Eine weitere Stunde später sind wir in einem Canyon gewandert (siehe Fotos)- und es war so heiß- allerdings fand nur ich das und ich bin auch die einzige mit Sonnenbrand geblieben. Nach zwei Monaten konstantem Regen in Amsterdam hatte ich an alles andere gedacht als an Sonnencreme. Kurze Mittagspause und die Autofahrt ging weiter- mehr Beduinendörfer. Nächstes Ziel war eine Ausgrabungsstätte und gleichzeitig ein gigantischer Ausblick über...die Wüste. Gegen 16 Uhr näherten wir uns dann schon unserer Unterkunft für die Nacht- ein Hostel in Zelt/Hüttenform. Der Weg dort hin führte uns über einsame Straßen, vorbei an Militärstützpunkten, und über noch einsamere Schotterwege. Irgenwann kamen wir am Rand eines- wie nennt man sowas- keine Ahnung, es kam mir vor wie der abgeschiedenste Ort der Welt. Vor unseren Augen die Grenze zu Jordanien und weit und breit nix (außer ein paar grüne Flecken -Siedlungen und ein Kibuzz). Dort haben wir also die Nacht verbracht, in einem Riesenzelt mit ca 50 Leuten darunter 10 Familien. Die meiste Zeit haben wir allerdings draußen ausgeharrt um der Mondfinsternis beizuwohnen. Also wenn man irgendwo Gott begegnen kann, dann sicher dort, unter diesem Sternenhimmel irgendwo in der Wüste. Zum ersten Mal in meinem Leben hab ich dann mehere Sternschnuppen gesehen- es war perfekt. Der Rest der Nacht war allerdings ziemlich kalt, so dass wir morgens nich so unbedingt erholt waren. Eigentlich wollten wir uns direkt auf den Weg zum Toten Meer machen, doch dann hatte Jonathan die grandiose Idee noch eben Schnorcheln ans Rote Meer zu fahren....Eilat wir kommen. Eine Stunde später waren wir dann auch in Israels Mallorca (ok es ist keine Insel). Und dann steht man da an dem äußersten Zipfel dieses Landes, alles ist irgendwie weiss und blau(ish) und man schaut gerade aus bzw. nach links Jordanien und man schaut nach rechts Ägypten...und so ging es die ganze Fahrt über- alles is so wahnsinnig nah. Das Schnorcheln gestaltete sich allerdings als etwas schwierig, denn es war wahnsinnig windig...ich hatte jedenfalls die ganze Zeit salziges Wasser im Mund. Aber das war nicht wirklich salzig im Vergleich zu dem was uns später erwartete. Vorbei an mehr Wüste, Sodom und Gomorra, merkwürdigen Industrien erreichten wir am späten Nachmittag das Tote Meer. Zusammengefasst: es stank schrecklich, Patrick hat das Wasser "probiert": widerlich, die Haut brennt an Stellen..naja, aber das Schweben (denn mit Schwimmen is ja nich) war einfach großartig...24h Stunden im Gelobten Land
Wir haben viel gemacht in den 1 1/2 Wochen, aber es war nie anstrengend oder nervig, da niemand von uns je gestresst war (nicht mal ich). Ich muss sagen ich dieser Amiweise zu reisen echt was bagewinnen kann. Diese Tage in Israel zählen echt zu den absoluten Highlights in meinem ach so jungen Leben.
....
Es gibt so Tage an denen ist alles so gut , dass man denkt es könnte nicht besser werden und dann passiert etwas, dass alles übertrifft....dieser ganze Trip war so ...und es wurde immer besser...tja wenn Engel reisen
Sunday, March 11, 2007
Monday, February 26, 2007
Erkenntnisse
der letzten Woche:
Der Weblog und Youtube machen es möglich. (Ich muss allerdings noch das für mich richtige Format finden, oder einfach rgelmäßiger schreiben) Die Zeiten des Che Guevara Kults scheinen vorbei. Nicht ohne Grund schreiben manche Leute ihre Masterarbeit über "The Commodification of Revolution". Nur eines der intellektuellen Themen mit denen sich die junge Akademia so beschäftigt.
Mutti meldet sich ab und geht in Urlaub. In diesem Sinne...
Oder auch in Vorfreude auf das Heilige Land und die Geburt von Zettis zweitem Kind (allerdings in Flensburg)-
- es gibt Leute, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie den "Verpestungsgrad der Luft erriechen" (Ich weiss gar nicht wie ich das sonst beschreiben soll, aber das ist, was meine Nachbarin und Komilitonin Dora macht)
- Belgierinnen tragen Hexenschuhe
Der Weblog und Youtube machen es möglich. (Ich muss allerdings noch das für mich richtige Format finden, oder einfach rgelmäßiger schreiben) Die Zeiten des Che Guevara Kults scheinen vorbei. Nicht ohne Grund schreiben manche Leute ihre Masterarbeit über "The Commodification of Revolution". Nur eines der intellektuellen Themen mit denen sich die junge Akademia so beschäftigt.
Mutti meldet sich ab und geht in Urlaub. In diesem Sinne...
Oder auch in Vorfreude auf das Heilige Land und die Geburt von Zettis zweitem Kind (allerdings in Flensburg)-
Sunday, February 18, 2007
mutti, muddi, moody=overprotective

so viel zur namensgebung oder wie wir (momme, maja und ich) versucht haben cassie zu erklären vorher das eigentlich kommt..
die lieben haben mich ja letzte woche in meinem neuen domizil und ich will nich sagen heimat besucht. um mich nich zu wiederholen und alle lesenden nicht zu langweilen; momme hat die höhepunkte ganz treffend in seinem blog beschrieben...http://www.blogsen.de/
in diesem sinne...
oben an ...die nachbarin und ich beim prom!
Die kleine Geschichte des Passfotos
manchmal wundert man sich ja schon...zum Beispiel über das richtige Passfoto. Was macht das richtige Passfoto aus? Und warum hat man immer 1000ende davon rum liegen, die man bei der nächsten Gelegenheit dann doch nich brauchen kann? Fragen, die die Welt bewegen! Naja, nich wirklich. Aber sie stellten sich an einem Montag morgen in der Welt des Fräulein B. aus A. Jene hatte mehr oder weniger spontan beschloßen auf große Reise zu gehen. Und was braucht man da? Einen Reisepass. Was für ein Unterfangen (wir sind immer noch in meiner Welt). Eigentlich war die geschätzte ganz gut prepariert. Sie hatte das Internet gecheckt, über Umwege das Konsulat erreicht und herausgefunden, dass man ziemlich viele Dokumente braucht, wenn zwar man/frau deutsche Staatsbürger/in ist, aber in jenem Land nicht mehr offiziel gemeldet ist. Aber nun gut Dokumente besorgt, Termin mit dem Konsulat gemacht (sonst wird man nicht vor gelassen) und guter Dinge an besagtem Montag morgen am Museumsplein (der um diese Zeit noch nciht von Touristen besucht ist) um 8:30 stand sie pünktlich vor der deutschen Vertretung. Nach Leibesvisitation und 10 Minuten warten, wurden dann alle Dokumente sorgfältig geprüft. Alles war soweit ok (selbst Geburtsurkunde im Nicht-Original) bis auf na klar...das Passfoto. Diagnose: zu dunkel! "Aber das Foto ist dasselbe wie auf meinem Personalausweis?!" (Was fürn deutsch) Trotzdem: abgelehnt. Von daher musste dann ein neues gemacht werden und wie es der Zufall so wollte, gab es nur einen Laden der die adäquaten macht. Nach einer Stunde war auch das geschafft: neues Foto, diesmal viel viel heller. Weitere 30 Minuten später hielt sie dann auch den vorläufigen Reisepass in der Hand. Der "Richtige" muss nämlich erst speziell in Deutschland gedruckt werden. Komischerweise, war das Foto der Frau hinter mir in der Schlange auch nicht gut genug (zu viele Haare im Gesicht). Da stellte sich schon die Frage: Gibt es eine Passfotomafia oder sowas? Wie auch immer.
Nun bin ich wieder um eine story und 6 hässliche Passfotos, die ich nie wieder brauchen werde, reicher. Ausserdem sollte man nicht über sich nicht in der 3. Person schreiben.
In diesem Sinne....
Nun bin ich wieder um eine story und 6 hässliche Passfotos, die ich nie wieder brauchen werde, reicher. Ausserdem sollte man nicht über sich nicht in der 3. Person schreiben.
In diesem Sinne....

