Lost in translation...
war nicht nur der Film des Abends, sondern auch das Thema der letzten Wochen.
Oh ja es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Dafür gab und gibt es die verschiedensten Gründe vor allem technischer Art. Wir teilen hier mit 120 Leuten ein Internetnetzwerk (oder wie man das nennt) und da hier son paar Typen 10 Filme parallel runterladen, kann ich zeitweise nicht mal meinen Emailaccount öffnen. Ab nächste Woche gibt es dafür/dagegen Einschränkungen. Nicht das ich diejenige wäre, die solches "staatliches" Einmischen in die Privatsphäre unterstützt, dennoch ich will auch ins Internet und nicht nur morgens um 7 oder des Nächtens um 3. Vor zwei Wochen hat nun die Uni richtig angefangen und ich muss zu meiner Schande gestehen: es läuft nicht so reibungslos. Es ist alles ganz schön schwer. Kann an der Wahl meiner Kurse, oder an mir selbst liegen, aber 160 Seiten pro Kurs und Woche ist nicht normal.Und von wegen translation: Ich habe keine Ahnung (weder auf deutsch, französisch oder englich) was ein gewisser Derrida mit La Différance (das a ist beabsichtigt) meint. Aber man sagt mir die ganze Zeit ich sei ja nun ein "Grad-student" und da wär das so. Ok! Dementsprechend sah mein Tagesablauf in den letzten Tagen nich sehr spannend aus. Außerdem hab ich am Dienstag mein erstes Referat über besagten Herren. Das erste Mal Seiten einscannen (eine lange beschwerliche Geschichte), das erste Mal Powerpoint, das erste Mal auf Englisch. Bin ziemlich aufgeregt, aber Liz (eine meiner BFFs) hilft mir und gibt ihr bestes, dass diese PP nicht total trottelig und stümperhaft aussieht. Wir werden sehen, nach Dientag mach ich jedenfalls erstmal XXX.
Ein Highlight gab es allerdings in der vorletzten Woche. Mein Mentor Robbie hat mit ein paar Freunden (inkl. mir und Liz) ein Boot gemietet und wir sind bei den letzten Sonnenstrahlen drei Stunden mit Rosé in der Hand durch die Kanäle geschippert. Das war echt das Beste seitdem ich angekommen bin. Anschließend sind wir dann alle in den Vondelpark gegangen und haben gepicknickt. Ebenfalls klasse. Fotos anbei.
Gerade bin ich von einem sonntäglichen Ritual heimgekommen: Dinner +Film. Tja kaum zu glauben aber wahr ich habe gekocht und bis jetzt ist noch keiner an ner Lebensmittelvergiftung gestorben. Beweise auch anbei. Das soll allerdings nicht zur Gewohnheit werden. Ein Mal kann man aber über seinen Schatten springen. Wer das Rezept haben will, schick ich gerne rum;-). Heute waren wir in Johans herrschaftlicher Containervilla am Stadtrand geladen.: Pasta+ Lost in translation. Auf dem Rückweg sind wir dann in das totale Gewitter geraten. Doch Dank dem schwedischen Allwetterausrüster, bin ich nur bedingt nass geworden. Man ist auf Regen gar nicht eingestimmt, da bis jetzt es immer ziemlich schön wahr. Dennoch erzählt mir jeder Holländer: morgem ist der letzte schöne Tag. Ganz sicher! Trotzdem musste ich wieder feststellen, dass der Dynamo am Fahrrad bei Regen einfach nicht funktioniert und das eine Anschaffung in Sachen batterie-betriebenes Fahrradlicht ganz abgebracht wäre. Man radelt hier schließlich um sein Leben. Ich schließe den Abend, die Woche mit dem sonntäglichen Müllrunterbringen ab (nicht vor 23 uhr, ansonsten 35 Eur Strafe-selbst Schuld wenn die hier keine Mülltonnen haben). Ansonsten: es geht mir gut. Vielleicht nich so gut wie der ein oder andere vermuten würde, aber vielleicht ist dies auch nicht der Rahmen um zu sagen, dass ich ziemliches Heimweh hab. Sind ja nur noch 3 Wochen dann bin ich auf Besuch...wie gesagt und wie gesungen "Ich hab noch einen Koffer in Berlin...."
In diesem Sinne...
Oh ja es ist schon eine ganze Weile her, seit ich das letzte Mal was geschrieben habe. Dafür gab und gibt es die verschiedensten Gründe vor allem technischer Art. Wir teilen hier mit 120 Leuten ein Internetnetzwerk (oder wie man das nennt) und da hier son paar Typen 10 Filme parallel runterladen, kann ich zeitweise nicht mal meinen Emailaccount öffnen. Ab nächste Woche gibt es dafür/dagegen Einschränkungen. Nicht das ich diejenige wäre, die solches "staatliches" Einmischen in die Privatsphäre unterstützt, dennoch ich will auch ins Internet und nicht nur morgens um 7 oder des Nächtens um 3. Vor zwei Wochen hat nun die Uni richtig angefangen und ich muss zu meiner Schande gestehen: es läuft nicht so reibungslos. Es ist alles ganz schön schwer. Kann an der Wahl meiner Kurse, oder an mir selbst liegen, aber 160 Seiten pro Kurs und Woche ist nicht normal.Und von wegen translation: Ich habe keine Ahnung (weder auf deutsch, französisch oder englich) was ein gewisser Derrida mit La Différance (das a ist beabsichtigt) meint. Aber man sagt mir die ganze Zeit ich sei ja nun ein "Grad-student" und da wär das so. Ok! Dementsprechend sah mein Tagesablauf in den letzten Tagen nich sehr spannend aus. Außerdem hab ich am Dienstag mein erstes Referat über besagten Herren. Das erste Mal Seiten einscannen (eine lange beschwerliche Geschichte), das erste Mal Powerpoint, das erste Mal auf Englisch. Bin ziemlich aufgeregt, aber Liz (eine meiner BFFs) hilft mir und gibt ihr bestes, dass diese PP nicht total trottelig und stümperhaft aussieht. Wir werden sehen, nach Dientag mach ich jedenfalls erstmal XXX.
Ein Highlight gab es allerdings in der vorletzten Woche. Mein Mentor Robbie hat mit ein paar Freunden (inkl. mir und Liz) ein Boot gemietet und wir sind bei den letzten Sonnenstrahlen drei Stunden mit Rosé in der Hand durch die Kanäle geschippert. Das war echt das Beste seitdem ich angekommen bin. Anschließend sind wir dann alle in den Vondelpark gegangen und haben gepicknickt. Ebenfalls klasse. Fotos anbei.
Gerade bin ich von einem sonntäglichen Ritual heimgekommen: Dinner +Film. Tja kaum zu glauben aber wahr ich habe gekocht und bis jetzt ist noch keiner an ner Lebensmittelvergiftung gestorben. Beweise auch anbei. Das soll allerdings nicht zur Gewohnheit werden. Ein Mal kann man aber über seinen Schatten springen. Wer das Rezept haben will, schick ich gerne rum;-). Heute waren wir in Johans herrschaftlicher Containervilla am Stadtrand geladen.: Pasta+ Lost in translation. Auf dem Rückweg sind wir dann in das totale Gewitter geraten. Doch Dank dem schwedischen Allwetterausrüster, bin ich nur bedingt nass geworden. Man ist auf Regen gar nicht eingestimmt, da bis jetzt es immer ziemlich schön wahr. Dennoch erzählt mir jeder Holländer: morgem ist der letzte schöne Tag. Ganz sicher! Trotzdem musste ich wieder feststellen, dass der Dynamo am Fahrrad bei Regen einfach nicht funktioniert und das eine Anschaffung in Sachen batterie-betriebenes Fahrradlicht ganz abgebracht wäre. Man radelt hier schließlich um sein Leben. Ich schließe den Abend, die Woche mit dem sonntäglichen Müllrunterbringen ab (nicht vor 23 uhr, ansonsten 35 Eur Strafe-selbst Schuld wenn die hier keine Mülltonnen haben). Ansonsten: es geht mir gut. Vielleicht nich so gut wie der ein oder andere vermuten würde, aber vielleicht ist dies auch nicht der Rahmen um zu sagen, dass ich ziemliches Heimweh hab. Sind ja nur noch 3 Wochen dann bin ich auf Besuch...wie gesagt und wie gesungen "Ich hab noch einen Koffer in Berlin...."
In diesem Sinne...

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